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  • Psychotherapie für Gewaltopfer

    Traumaambulanz
    Rhein-Neckar

    Sind Sie betroffen von zwischenmenschlicher Gewalt betroffen und leiden unter den psychischen Folgen? In der Traumaambulanz Rhein-Neckar erhalten Sie bis zu 15 Stunden professionelle Traumatherapie. Kostenübernahme inklusive. 

Traumatherapie mit EMDR

EMDR ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode der Traumatherapie, die belastende Erinnerungen verarbeitet und das Nervensystem entlastet. Durch gezielte bilaterale Stimulation – etwa über Augenbewegungen – können festgefahrene emotionale Reaktionen gelöst und innere Stabilität gestärkt werden. Die Therapie unterstützt dabei, traumatische Erfahrungen zu integrieren, ohne sie vollständig eruzählen zu müssen. Ziel ist es, mehr innere Ruhe, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität zu gewinnen.


EMDR Institut Deutschland


Dr. Moritz Deecke ist Leitender Psychologe der Traumaambulanz Rhein-Neckar (SGB XIV) und der Traumaambulanz der Klinik für Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik Heidelberg.  Er ist Psychologischer Psychotherapeut (TP) mit einem Schwerpunkt auf Traumafolgestörungen und Pathologischem Narzissmus. Er hat seine Approbation 2022 von der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie (WiAP) erhalten und arbeitet methoden-übergreifend. Ein Behandlungssschwerpunkt liegt auf der Behandlung mit EMDR.  

Psychotherapeut mit Trauma-Fokus

Traumaambulanz Rhein-Neckar (SGB XIV)

So unterstützen wir Sie bei der Traumabewältigung

Menschen, die Opfer einer Gewalttat geworden sind, leiden nicht selten unter erheblichen psychischen Belastungen infolge des Erlebten. Besonders die erste Zeit nach einem traumatischen Ereignis gilt als entscheidend für die weitere Verarbeitung. Durch eine frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung kann das Risiko langfristiger seelischer Folgeerkrankungen deutlich reduziert werden. Betroffene erhalten in der Traumaambulanz in der Regel innerhalb von fünf Tagen nach der Kontaktaufnahme einen ersten Gesprächstermin; in besonderen Fällen kann dieser Zeitraum bis zu zehn Tage betragen.

  • Leistungsangebot der Traumaambulanz:
    • Feststellung des individuellen Unterstützungs- und Behandlungsbedarfs einschließlich diagnostischer Abklärung
    • Krisenintervention mit stabilisierenden Maßnahmen sowie Informationen zum Umgang mit traumatischen Erfahrungen
    • Kurzfristige psychotherapeutische Begleitung mit bis zu 15 Sitzungen von jeweils 50 Minuten Dauer
    • Beratung und Hilfestellung bei der Beantragung einer Kostenübernahme durch Krankenkassen oder zuständige Behörde
    • Vermittlung in weiterführende ambulante psychotherapeutische Angebote, sofern notwendig


    Kostenträger

    Spätestens im Anschluss an die zweite Behandlungseinheit in der Traumaambulanz muss ein Antrag beim zuständigen Versorgungsamt des Landratsamts bzw. bei Arbeitsunfällen bei der Berufsgenossenschaft eingereicht werden. Nach positiver Prüfung werden die Kosten für die ersten fünf Sitzungen übernommen; darin eingeschlossen sind auch die bereits wahrgenommenen Termine. Bei weiterbestehendem Unterstützungsbedarf kann die Behandlung um bis zu zehn zusätzliche Sitzungen erweitert werden. Bei der Antragstellung beraten und unterstützen wir Sie gerne. 


    Wir sind vernetzt mit ...

    Die Traumaambulanz arbeitet eng mit verschiedenen regionalen und überregionalen Einrichtungen zusammen. Dazu zählen insbesondere das Landratsamt Rhein-Neckar. Ergänzend bestehen Kooperationen und Vernetzungen mit weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Betroffene von Straftaten und Gewalterfahrungen, unter anderem mit:

  • Weißer Ring
  • OBDABS – Online-Datenbank für Betroffene von Straftaten
  • Projekt hilfT

    Therapiegespräch vereinbaren


    Traumaambulanz Rhein-Neckar (SGB XIV)

    Reitenweg 13

    69226 Nußloch

    Telefon: 06224-9897940